Kenia 97

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Kenia 97

Mombasa,
Kenia

(03.-21.01.1997)

Waehrung: Kenya Shilling

Jamboo!
(= Hallo oder Herzlich Willkommen)

Kenia (Bilder)

Ab Basel flogen wir mit dem African Safari Club nach Kenia / Mombasa. 8 Stunden dauerte der Flug. Als wir ankamen, muten wir und die anderen ASC-Reisenden, erst mal 2 Stunden in der gluehenden Hitze auf den Bus fuer das Hotel Palm Beach warten. Wir sind einfach vergessen worden. Na, unser Urlaub fing ja schon mal toll an. Endlich kam unser Bus und wir konnten in Richtung Hotel starten.  Nachdem wir das Flughafen-Gelnde verlassen hatten, fuhren wir erst mal durch die Slum`s von Mombasa. Es war ziemlich frustrieren die Menschen dort, so leben zu sehen.  Nach einer unendlichen langen einstuendigen Fahrt, kamen wir im Hotel an.  Die Hotelanlage war ausserhalb, ziemlich abgeschirmt gelegen. Wachpersonal ueberall auf dem Hotelgelaende. Da es in Kenia schon mal Ueberfaelle und Aufstaende gab.  Zu einem spaeteren Zeitpunkt wurde klar, warum die kenianische Bevoelkerung den falschen Eindruck von uns Europaeern bekam: Damen mit brotzigen Goldhandtaeschen, dicken goldenen Armbaender,  Ketten usw. liefen in der Hotelanlage herum.  Mir kam es so vor, als ob sie zeigen wollten, wer hier das sagen hatte. Jedoch die Menschen, die wirkliche das grosse Geld haben, wohnten nicht in diesen Hotelanlagen, sondern bevorzugten schon die gehobenere Klasse von Hotels. Muss man wirklich so angeben??  Oder so tun als ob? Auf jeden Fall, wir waren normale Touris. Hatten bequeme und fuer die Hitze passende Bekleidung und Accessoire dabei.  Was soll`s: wir sind hier um uns zu erholen und nicht um sich zu aergern.  Diesmal hatten wir, weil es nicht anders moeglich war, Halbpension gebucht. Am Abend war dann entsprechende Bekleidung erforderlich: Maenner in lange Hosen und Frauen in ensprechenden Kleider oder Hosen, also keine freizuegige Bekleidung. War kein Problem fuer uns. Aber dann kam das grosse (Fr)Essen. Das Buefett war immer Klasse, reichliches Angebot. Jedoch bei den Urlaubern hatte ich das Gefuehl als ob jeden Moment der grosse Krieg ausbrechen wuerde. Man schaufelte sich den Teller enorm voll, das schon beim Tragen die Haelfte wieder runterfiel. (so richtig: typisch Deutsch). Beim Abraeumen, waren die Teller zumeist noch halb voll => nach dem Motto: wir haben ja dafuer bezahlt. Es ist schlimm so was zu sehen. wenn man denkt, das ein paar Kilometer weiter die Menschen zum Teil hungern. Ich hatte immer nur soviel genommen, das ich meinen ersten Hunger stillen konnte, da ich allein schon vom anschauen des Buefett satt wurde.

Kenia_Andrea Kenia_Bevoelkerung1
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Erst mal haben wir in den ersten Tagen gefaulenzt und haben den Pool der in der Naehe unseres Zimmers war, gut genutzt. Dann haben wir uns aufgerafft und einige Touren unternommen. Wir sind mit Dhaw-Schiffen in die Mangroven gefahren und auch aufs offene Meer. Ein Muss fuer jeden Kenia-Besucher sollte eine Safari sein. Am besten 1 Woche Safari und anschliessend 1 Woche im Strandhotel relaxen. Wir hatten jedoch nur ein Tag Safari eingeplant, was sich spaeter als zuwenig herausstellte. Unser Safari-Tag verbrachten wir im Nationalpark Tsavo-Ost. Wir sahen dort: Zebras, Strausse, Gazellen unter anderem die Thomson-Gazelle (Swala tomi),  Bffel (Nyati genannt von den Einheimischen), Giraffen (Twiga), verschiedene Antilopen und Elefanten (Tembo). Raubtiere oder Nashoerner haben wir leider nicht gesehen. Aus weiter Ferne von einem Aussichtspunkt haben wir noch Krokodile und Flusspferde gesichtet. Schon allein die Steppe im Tsavo-Ost war von der Farbenpracht her ein Erlebnis: der rote Boden, die ockerfarbende Steppe und der blaue Himmel waren ein tolles Foto wert (siehe auch oben bei den Fotos). Die Safari erfolgt in den typischen Gelaendewagen bzw. Kleinbussen, die sich oben oeffnen liessen um gut rauszusehen. Bei der Fahrt durch den Busch, hatte man das Gefuehl, das jeden Moment ein Elefant oder ein anderes grosses Tier durch das Dickicht heraus tritt. Ganz wichtig auf einer Safari ist: die richtige Bekleidung (am besten nichts Weisses anziehen), denn der rote Staub setzt sich ueberall fest und man sieht spaeter aus, als ob man ein rotes Staubbad genommen hat. Auch ganz wichtig: viel Trinken am besten Wasser mitnehmen. Man bekommt zwar ein Lunch-Paket auf der Tour, aber es ist kein Trinken inbegriffen. Wir sprechen aus Erfahrung.

Als Abschluss unserer Kenia-Reise hatten wir noch eine 2 1/2 Tagestour auf der Jacht vom ASC mitgemacht =>sehr empfehlenswert.

Nach dieser Tour hiess es dann Abschied  nehmen von Kenia und wir kehrten in das verschneite Deutschland zurueck.

Kenia (Bilder)

==> naechstes Ziel Mexiko - Yucatan-Halbinsel im Golf von Mexiko

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Ich hoffe, ich kann mit meinen Berichten euch weiterhelfen, wenn ihr in die von mir bereisten Laender fahren wollt.
Schickt mir doch einfach eine E-mail an: reisen(at)schneeraeuber(dot)de

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